MEDICA EDUCATION CONFERENCE 2015

Vier Tage, vier Schwerpunkte

Vier Tage, vier Schwerpunkte
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168 Referenten und 56 Veranstaltungen: Zum zweiten Mal fand in Düsseldorf die MEDICA EDUCATION CONFERENCE statt. Die Konferenz, die ein wichtiger Bestandteil der Medizinmesse MEDICA 2015 ist, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und der Messe Düsseldorf veranstaltet.

„Der rote Faden aller Veranstaltungen ist die Verbindung von Wissenschaft und Medizintechnik“, erläutert Konferenzpräsident Professor Dr. med. Dr. h. c. Hendrik Lehnert, „diese eröffnet völlig neue Diagnostik- und Therapieoptionen für Mediziner, von denen Patienten bereits heute weltweit profitieren.“ Referenten aus England, Holland, Schweden, Österreich und Polen hielten Symposien ab zu den vier Schwerpunkten der MEDICA EDUCATION CONFERENCE, interessante Vorträge ihrer deutschen Kollegen wurden ebenfalls synchron ins Englische übersetzt.

Der erste Tag widmete sich dem Schwerpunktthema Chirurgie und neue operative Techniken. Im Symposium zu Transkatheterklappen diskutieren Experten aktuelle Trends des minimalinvasiven, katheterbasierten Verfahrens und auch, ob es künftig bei jungen Patienten zum Einsatz kommen sollte.

Themen wie die medizinische Versorgung im Alter

Am Dienstag drehte sich alles um Bildgebung, Endoskopie und Interventionen. Welche Fortschritte bringen fusionierte Bildserien, die Bildserien unterschiedlicher Bildmodalitäten übereinanderlegen, für die Diagnostik? Was gilt es dabei für den Mediziner bei der Erstellung und Auswertung zu beachten? Neuigkeiten werden an diesem Thementag auch zu Verfahren für die Bildgebung in der Neurologie und Kardiologie vorgestellt.

Geriatrie, Palliativ- und Ernährungsmedizin standen am dritten Konferenztag, dem 18. November 2015, auf dem Programm. Die medizinische Versorgung im Alter, aber auch am Lebensende, gewinnt in einer immer älter werdenden Gesellschaft weiter an Bedeutung. Referenten stellen Ansätze aus der Ernährungsmedizin vor, aber auch Erfindungen der Gerontotechnologie.

Täglich zwei Kurse

Der vierte Konferenztag, der 19. November, bot Einblick in Themen wie den Aufbau und die notwendigen Standards von Biobanken für die klinische Forschung, Drogenanlaytik und Suchtmedizin, eine Humangenetik der Zukunft und die weiterhin hochaktuelle Frage nach einer optimalen Infektionsabwehr in der klinischen Hygiene. Der Fokus lag an diesem Tag auf Infektiologie, Entzündung und Labormedizin.

Ziel der MEDICA EDUCATION CONFERENCE ist es, ihre Teilnehmer über die technischen Möglichkeiten für eine effiziente Diagnostik und Behandlung verschiedenster Erkrankungen zu informieren. Damit Ärzte das notwendige Knowhow im Umgang damit erwerben können, wurden täglich zwei Kurse angeboten. „Hier haben die Teilnehmer die Gelegenheit, sich mit medizintechnischen Innovationen vertraut zu machen und ihr Fachwissen interaktiv und praxisnah aufzufrischen“, erklärte Professor Lehnert.