Magen-Darm-Erkrankungen

Stress als Krankheitsfaktor

Im Tierversuch konnte belegt werden, dass Stress Nervenzellen im Hypothalamus und Hirnstamm aktiviert. Die daraus resultierende Ausschüttung von (Stress-)Hormonen und Neurotransmittern nimmt Einfluss auf gastrointestinale Funktionen.

Doch auch direkt kann sich Stress auf die Nervenzellen des Magen-Darm-Traktes auswirken und zu typischen Reaktionen wie beispielsweise erhöhter Darmmotilität, verkürzter Transitzeit, erhöhter Defäkationsrate und Diarrhö führen.

Der Zusammenhang von andauerndem Alltagsstress und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wurde ebenfalls in prospektiven Studien bewiesen. Dieser Effekt kann durch die regulatorische Rückkoppelung zwischen ZNS, endokrinem System und Immunsystem entstehen und zur Beeinträchtigung des intestinalen Mikrobioms und der Darmschleimhautbarriere führen. Neben einer medikamentösen Behandlung ist bei vielen Patienten deshalb auch eine psychische Behandlung notwendig.

Patienten, die über Stress und gleichzeitig über Magen-Darm-Probleme klagen, sind daher in den internistischen und Allgemeinarztpraxen häufig anzutreffen. Betroffene sollten in diesen Fällen ausführlich über die Zusammenhänge von Stress und gastrointestinalen Erkrankungen aufgeklärt und zeitnah mit einer effektiven Therapie behandelt werden.

Auf der medikamentösen Ebene steht zur Behandlung von nervöser Unruhe und Schlafstörungen mit Neurexan ein natürliches Arzneimittel zur Verfügung. Es enthält eine Wirkstoffkombination aus Passionsblume, Hafer, Kaffee und Zinksalz der Baldriansäure und senkt signifikant erste stressbedingte Symptome.

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