Pflanzliches Spezialdestillat punktet
Pohl-Boskamp

Gute und leitliniengerechte Therapie bei Bronchitis und Sinusitis

Gute und leitliniengerechte Therapie bei Bronchitis und Sinusitis

Leitlinien geben als wichtiges Instrument der evidenzbasierten Medizin den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der in der Praxis bewährten Verfahren wieder.1 Damit dienen sie als verlässliche Entscheidungshilfen auch in „Alltagsfragen“ – zum Beispiel nach einer sinnvollen Therapie bei Infekten der oberen und unteren Atemwege.

Entscheidend für eine Empfehlung in den Leitlinien ist die wissenschaftliche Datenlage. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM) in ihrer Leitlinie „Husten“2 einen akuten Husten im Rahmen eines Erkältungsinfekts nicht mit Expektorantien wie  Ambroxol und Acetylcystein zu behandeln, da keine Studien vorliegen.  

Spezialdestillat mit hohen Evidenz- und Empfehlungsgraden

Dagegen zeichnet die Fachgesellschaft gleich zwei Studien mit dem Spezialdestillat ELOM-080 aus rektifizierten Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl mit hohen Evidenz- und Empfehlungsgraden aus. Beide Untersuchungen dokumentieren, dass das Spezialdestillat (enthalten in GeloMyrtol® forte) die Symptome der akuten Bronchitis lindert und die Genesung beschleunigt.

Die Wirkformel für freies Atmen: MCC = CBF x FL

Die Basis für diese überzeugenden Effekte bildet die Wirkformel für freies Atmen: ELOM-080 verbessert durch die Freisetzung von Chlorid-Ionen die Fluidität des Mukus (FL) und beschleunigt durch eine erhöhte Zilienschlagfrequenz (CBF) dessen Abtransport. Aufgrund dieses dualen Mechanismus wird die mukoziliäre Clearance (MCC) um 46% gesteigert3.

ELOM-080: von nationalen und internationalen Leitlinien empfohlen

Neben den Leitlinien der DEGAM2,4 empfehlen auch die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie5, die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin6 sowie das European Position Paper Rhinosinusitis and Nasal Polyps7 das rein pflanzliche Spezialdestillat.

Fazit: Das Spezialdestillat ELOM-080 ist ein evidenzbasiertes Phytotherapeutikum zur guten und leitliniengerechten Behandlung von Patienten mit Bronchitis und/oder Sinusitis.

Literatur

  1. Bundesministerium für Gesundheit. Definition Leitlinien.  2016 January 8]; Available from: http://bmg.bund.de/glossarbegriffe/l/leitlinien.html.
  2. DEGAM, Husten DEGAM—Leitlinie Nr.11, vol. 053/013, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Frankfurt a.M., Germany, 2014.
  3. Lai, Y., et al., In vitro studies of a distillate of rectified essential oils on sinonasal components of mucociliary clearance. Am J Rhinol Allergy, 2014. 28(3): p. 244-8.
  4. DEGAM, Rhinosinusitis DEGAM—Leitlinie Nr.10, vol. 053/012, Omikron, Düsseldorf, Germany, 2008. .
  5. Stuck, B., C. Bachert, and P. Federspil, Leitlinie „Rhinosinusitis “. Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf-und Hals-Chirurgie, 2011.
  6. Kardos, P., et al., Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin zur Diagnostik und Therapie von erwachsenen Patienten mit akutem und chronischem Husten. Pneumologie, 2010. 64(6): p. 336-373.
  7. Fokkens, W.J., et al., European Position Paper on Rhinosinusitis and Nasal Polyps 2012. Rhinol Suppl, 2012(23): p. 3 p preceding table of contents, 1-298.

Pflichttext
GeloMyrtol® forte. Zur Schleimlösung und Erleichterung des Abhustens bei akuter und chronischer Bronchitis. Zur Schleimlösung bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zur Anwendung bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren.Wirkstoff: Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Zus.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung von rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl und rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Hilfsst.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Gegenanz.: Nicht anwenden bei entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gegen einen d. Bestandt. des Arzneim., bei Säuglingen und Kindern unter 6 Jahren. Nebenw.: häufig: Magen- oder Oberbauchschmerzen; gelegentlich: allergische Reaktionen (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut oder der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen oder Schwindel; sehr selten: In-Bewegung-Setzen von vorhandenen Nieren- und Gallensteinen; Häufigkeit nicht bekannt: schwere anaphylaktische Reaktionen. Enthält Sorbitol. G. Pohl-Boskamp GmbH &Co. KG, 25551 Hohenlockstedt (01/11)