GfK-Arztumfrage / Typ 2 Diabetes

Studie zu innovativen Diabetestherapien

Studie zu innovativen Diabetestherapien

Patientenmotivation und Therapietreue zählen zu den großen Einflussfaktoren für eine erfolgreiche Therapie des Typ 2 Diabetes. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der GfK Health unter niedergelassenen Diabetologen und Allgemeinmedizinern.

Die Studie zum Thema „Innovative Diabetestherapien" wurde von der Novo Nordisk Pharma GmbH in Auftrag gegeben (1).

Die Ergebnisse der Befragung zeigen deutlich, dass aus Sicht von Medizinern die Patienten selbst einen wesentlichen Anteil an einer erfolgreichen Behandlung haben. Als größte Einflussfaktoren werden Motivation des Patienten, Therapietreue und Änderung des Lebensstils genannt. Um die Behandlungsziele zu erreichen wird dies sogar als wichtiger angesehen als die Wahl des Antidiabetikums (1). Auch bei der Medikamentenwahl gilt es, die Bedürfnisse der Patienten zu berücksichtigen, um dadurch eine möglichst hohe Therapietreue zu erreichen. So äußerten laut Angabe der befragten Ärzte etwa 90 Prozent der Menschen mit Typ 2 Diabetes im Arztgespräch den Wunsch nach einer einfachen Anwendung (1).

Große Herausforderungen sind Hypoglykämien, HbA1C-Senkung und Gewichtsreduktion

Als größte Herausforderung einer erfolgreichen Diabetestherapie sehen es rund 86 Prozent der Diabetologen, (nächtliche) Hypoglykämien zu verhindern (1). Allgemeinmediziner betrachten gleichermaßen die HbA1c-Senkung und die Gewichtsreduktion als besonders herausfordernd (1).

Für die Therapieentscheidung zählt laut Umfrage zuvorderst die eigene Erfahrung aus dem Praxisalltag. Im zweiten Schritt scheinen die individuellen Begleitrisiken des Patienten noch vor den Kriterien der evidenzbasierten Medizin und den Leitlinien wesentlich (1). Dies spiegelt den allgemeinen Trend in der Therapie des Typ 2 Diabetes wider, die Therapieentscheidung der individuellen Situation des Patienten anzupassen.

HbA1c-Senkung und Steigerung der Lebensqualität als Merkmale einer innovativen Diabetestherapie

Mittlerweile stehen dem Behandelnden verschiedene Klassen von Antidiabetika zur Verfügung, die sich in ihrem Wirkmechanismus unterscheiden. Glucagon-like-Peptide 1 (GLP 1) Rezeptor-Agonisten wie Liraglutid (Victoza) haben sich im Rahmen verschiedener Studien als effektiv zur Behandlung des Typ 2 Diabetes erwiesen. So konnte gezeigt werden, dass Liraglutid eine effektive Blutzuckerkontrolle bei vergleichsweise geringem substanzeigenen Hypoglykämierisiko aufweist (2,3), vor allem bei frühzeitigem Einsatz als Add-on direkt nach Metformin (4,5). Darüber hinaus ist Liraglutid mit einer deutlichen Reduktion des Körpergewichts assoziiert, auch positive Effekte auf den Blutdruck wurden gezeigt (6,7,8,9,10,11). Diese Merkmale vereinen die von den Medizinern erwähnten Parameter einer innovativen Therapie des Typ 2 Diabetes.

Gute Glykämiekontrolle bei geringem Hypoglykämierisiko sind Merkmale der GLP-1 Rezeptor-Agonisten

Wie die Umfrage zeigt, bestätigen sich diese günstigen Eigenschaften der GLP-1 Rezeptor-Agonisten auch im Praxisalltag. So schätzen die befragten Allgemeinmediziner und Diabetologen an diesen Substanzen das geringe wirkstoffeigene Hypoglykämierisiko und die günstige Wirksamkeit hinsichtlich der HbA1c-Reduktion. Beide Aspekte zählen laut der Befragten auch zu den größten Herausforderungen in der Therapie des Typ 2 Diabetes (1). Als weitere typische Eigenschaften dieser Substanzklasse zeichnen sich GLP-1 Rezeptor-Agonisten vor allem durch ihr Potenzial zur Gewichtsreduktion sowie Verbesserung kardiovaskulärer Parameter aus (1).

Mit freundlicher Unterstützung der Novo Nordisk Pharma GmbH. 

Literatur

1)    GfK Health, Deutschland: „Innovative Diabetestherapien“. Online-Befragung.
    N = 150. Befragung niedergelassener Diabetologen und Allgemeinmediziner.
    (Auftraggeber: Novo Nordisk Pharma GmbH)
2)    Zinman B et al. Diabetes Obes Metab, 2012; 14: 77-82
3)    Fachinformation Victoza®, aktueller Stand
4)    Bain SC et al. Diabetes, 2012; 61(Suppl. 1): A301 (Abstract 1168-P)
5)    Penfornis A et al. Diabetologia, 2013; 56(Suppl. 1): 356
6)    Garber A et al. Lancet, 2009; 373: 473-481
7)    Nauck M et al. Diabetes Care, 2009; 32: 84-90
8)    Russell-Jones D et al. Diabetologia, 2009; 52: 2046-2055
9)    Zinman B et al. Diabetes Care, 2009; 32: 1224-1230
10)    Buse JB et al. Lancet, 2009; 374: 39-47
11)    Marre M et al. Diabet Med, 2009; 26: 268-278


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