Drei-Tage-Forum „Chances“ für Jung-Internisten

Drei-Tage-Forum „Chances“ für Jung-Internisten

Im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht eine Podiumsdiskussion über Perspektiven junger Internistinnen. Das dreitägige Forum für junge Mediziner „Chances“ innerhalb der DGIM-Tagung in Wiesbaden spricht vor allem Assistenten in der Weiterbildung und Medizinstudenten an.

Die jungen Kolleginnen und Kollegen erhalten dabei die Möglichkeit, über wissenschaftliche, berufspolitische und alltägliche Fragen miteinander und mit erfahrenen Kollegen der Inneren Medizin ins Gespräch zu kommen.

Erfahren sollen die Nachwuchsmediziner, wie attraktiv das Fach Innere Medizin einschließlich seiner Schwerpunkte ist. Im Fokus stehen dabei an den beiden Kongresstagen Montag und Dienstag die Vorstellungen der Schwerpunkte und Zusatzbezeichnungen. Jeweils 20 Minuten haben die zwölf Bereiche – von „A“ wie Angiologie bis „R“ wie Rheumatologie – die Gelegenheit, sich darzustellen. Der erste Tag des Forums, der Kongresssonntag, bietet zunächst eine Betrachtung aus der „Vogelperspektive“: Diskutiert werden zum Beispiel die beiden Fragen „Internist oder Spezialist – Ist beides möglich?“ und „Gute klinische Weiterbildung und gute Forschung – Geht das?“. Letzteres erfolgt unter der Betrachtung der verschiedenen Einrichtungsformen – also von Universitätskliniken über Häuser der Maximalversorgung bis zu kleineren Krankenhäusern.

Spannend dürfte dabei auch die Vorstellung der jungen Foren werden: Präsentieren wollen sich die Young Internists, die Jungen Endokrinologen und das junge Forum des BDI.
Besonders hinzuweisen ist auf die Podiumsdiskussion am Montag um 10 Uhr: „Frauen in der Medizin: Weiterbildung, Forschung und junge Familie – ist das zu vereinbaren?“, lautet die Frage, die sicher viele junge Internistinnen anlocken dürfte.

„Für mich ist diese Podiumsveranstaltung ein ganz wichtiger Bestandteil dieses Kongresses“, betont Kongresspräsidentin Prof Dr. Elisabeth Märker-Hermann, die sich eine rege Teilnahme speziell der jungen Kolleginnen wünscht.

Zum Abschluss am Dienstagvormittag werden die vielen Facetten der internistischen Arbeit aufgezeigt: vom Hausarzt über die Arbeit in Krisengebieten, von der Tätigkeit für Verlage oder die Pharmaindustrie bis zu Jobs im Medizinmanagement.