Die Starthilfe für den Nachwuchs hat heute auf dem Kongress begonnen

Die Starthilfe für den Nachwuchs hat heute auf dem Kongress begonnen
Prof. Jan T. Kielstein (l.) und Univ-Prof. Michael P. Manns

Drei Tage lang können sich die jungen Kongressteilnehmer über die Möglichkeit der Weiterbildung in der Inneren Medizin informieren. Der Startschuss fiel heute mit der Eröffnung durch den Kongresspräsidenten Prof. Dr. Michael P. Manns und durch Prof. Dr. Jan T. Kielstein, der für das Programm verantwortlich zeichnet.

Zum Auftakt erläuterte Dr. Markus Wenning, Geschäftsführender Arzt der Kammer Westfalen-Lippe, die Weiterbildungsmöglichkeiten des Internisten im Überblick. Westfalen-Lippe sei ein passendes Querschnittsland mit städtischen und ländlichen Regionen und diene daher als gutes Beispiel für die ärztlichen  Berufschancen in der gesamten Republik. Wenning nannte konkrete Zahlen etwa zu Facharztzulassungen in seinem Kammerbereich. Anhand dieser Fakten könne man den aktuellen Beliebtheitsgrad einzelner Schwerpunktbereiche unter dem Dach der Inneren Medizin erkennen – und für sich daraus Schlüsse ziehen.

Schwerpunktübergreifend tätige Internisten

Eine junge Besucherin der Chances-EröffnungDie Kardiologie, vorgestellt von Prof. Dr. Gerd Hasenfuß, die Angiologie, präsentiert von PD Dr. Michael-Ulrich Brehm, und die Nephrologie, dargestellt von Kielstein, wurden in der Folge als mögliche Schwerpunktfächer für die Nachwuchsmediziner  aufgeführt. Am Mittag stellten Dr. Andreas Buck und Dr. Bernd Lüdemann die „Innere Medizin als Ganzes“  und damit das Aufgabenfeld der schwerpunktübergreifend tätigen Internisten vor. Ausgerichtet wird dieses Mittagsforum durch die AG Facharzt Internisten ohne Schwerpunkt des BDI.

Am Kongressmontag (ab 10 Uhr) folgen noch die Schwerpunkte Pneumologie, Infektiologie, Intensivmedizin und Rheumatologie, die sich in Halle 8 vorstellen. Am Nachmittag ab 16.30 Uhr erfolgt die Verleihung der zwölf Poster-Preise, des Young Investigator Awards, des Walter-Siegenthaler Preises der DMW und des Uta und Jürgen Breuning-Forschungspreises 214.