Breite Abdeckung gegen Influenza-Subtypen A + B

Breite Abdeckung gegen Influenza-Subtypen A + B
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Influenzaimpfungen helfen, Millionen von Menschen jährlich vor der Grippe zu schützen. Mit dem tetravalenten Impfstoff, der gegen zwei A- und zwei B-Subtypen wirkt, wird der Grippeschutz noch effizienter.

Die Grippeschutzimpfung gilt als wirksamste Schutzmaßnahme vor Influenza-Infektionen. Die jährlichen saisonalen Grippewellen wurden in den letzten Jahrzehnten meist durch vier Grippevirus-Subtypen ausgelöst: Influenza A/H1N1, A/H3N2, B/Victoria und B/Yamagata. Die bisher eingesetzten Impfstoffe enthielten drei dieser Virustypen: die jeweils aktuellen A-Subtypen und einen B-Subtyp.

Die neuen tetravalenten Impfstoffe mit vier statt drei Stämmen richten sich zusätzlich, entsprechend den aktuellen Empfehlungen der World Health Organisation (WHO), auch gegen die zweite B-Linie und erreichen damit eine breitere Abdeckung. Dies ist sinnvoll, da beide B-Linien gleichzeitig im Umlauf sein können oder genau die B-Linie vorherrschen kann, die der trivalente Impfstoff nicht abdeckt.

B-Linie war anders, als Wissenschaftler erwarteten

In sechs der letzten elf Grippe-Saisons war die vorherrschende B-Linie eine andere als die, die die Wissenschaftler erwarteten. Dies bedeutet, dass es über die letzten Jahre seit 2001 im Durchschnitt bei der Übereinstimmung der zirkulierenden B-Linie mit dem im trivalenten Impfstoff enthaltenen Virusstamm eine Diskrepanz von 56 Prozent gab. Influenza-B-Infektionen verursachten in den letzten Jahren in Deutschland etwa 30 Prozent der Grippe-Erkrankungen, im Winter 2012/2013 sogar 35 Prozent aller Grippe-Fälle.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine jährliche Grippeschutz-Impfung insbesondere für Personen über 60 Jahre sowie für Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab dem ersten Schwangerschaftsdrittel. Außerdem empfiehlt sie, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens wie Asthma, Diabetes, chronischer Herz-Kreislauf-, Leber- oder Nierenkrankheiten zu impfen. Auch medizinisches Personal sowie Menschen mit umfangreichem Publikumsverkehr sollten gegen Grippe geschützt sein.

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