Internationale Studie

"Ausgeprägter Solidargedanke führt zu mehr Gemeinschaftsschutz"

Das wiederum führe dazu, dass bei manchem die Impfung selbst als gefährlicher angesehen werde als die Erkrankung selbst.  In  einer internationalen Studie fanden Betsch und Kollegen heraus, dass in Gesellschaften etwa in Asien, in denen der Solidargedanke deutlich ausgeprägter ist als in unseren Regionen, der Gesellschaftsnutzen höher bewertet wird als der Individualnutzen – und folglich auch die Durchimpfungsraten höher liegen. Dies bedeute, dass Impfen auch eine soziale Entscheidung sei.

Dies zeige, dass die Vermittlung des Gedankens eines Gemeinschaftsschutzes ein Ansatz sei, generell die Durchimpfungsraten zu erhöhen – auch unter Ärzten du dem medizinischen Fachpersonal.