DGIM: Hausärztliche Internisten stärken

Aus dem Schatten

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©Schunk

Vor rund anderthalb Jahren – während einer Klausursitzung des Vorstands – entschied man sich, die Interessen der Hausärzte in der DGIM stärker zu vertreten. Generalsekretär Prof. Dr. Ulrich R. Fölsch zog jetzt eine Zwischenbilanz.

Im April 2018 gründete die DGIM die Arbeitsgruppe „Hausärztliche Internisten“. Ziel war (und ist), den niedergelassenen Mitgliedern der DGIM eine Plattform für Diskussion und Austausch zu bieten sowie gemeinsame Projekte und Ideen zu entwickeln. Außerdem sollen, stärker als zuvor, die Interessen der hausärztlichen Internisten innerhalb der Fachgesellschaft vertreten werden.

Kernaufträge der AG Hausärztliche Internisten in der DGIM sind demnach:

  • Beste Positionierung der hausärztlichen Internisten und ihrer Tätigkeiten
  • Förderung der konstruktiven Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen
  • Stärkere Berücksichtigung hausärztlich-internistischer Themen in internistischen Fachzeitschriften und in der Fortbildung
  • Förderung der Wissenschaft im hausärztlichen Sektor (zum Beispiel im Bereich der Versorgungsforschung, Leit‧linienarbeit oder der Kampagne „Klug entscheiden“)
  • Bessere Vernetzung der hausärztlichen Internisten untereinander (beispielsweise in Form einer digitalen Plattform innerhalb der DGIM)

Fölsch erklärte dazu in Wiesbaden: „Diese Gründung hat ein großes Interesse und die Bereitschaft zur Mitarbeit ausgelöst. Es sind verschiedene Ressorts gegründet worden, in denen sich die Kolleginnen und Kollegen in kleineren Arbeitsgruppen zusammenfinden.“ 15.417 hausärztlich tätige Internisten sind unter den 55.000 Hausärzten in Deutschland – dies sind 28 Prozent aller Hausärzte. Fölsch: „Gründe genug, uns für diese Gruppe stark zu machen.“