Themenschwerpunkt Kardiologie: Mikrovaskuläre Angina pectoris

Im Praxisalltag nicht selten: Wenn trotz Ischämietest koronarangiografisch keine Stenosen der epikardialen Koronarien festgestellt wurden sowie Blutdruck und Herzfrequenz gut eingestellt sind, sollte an eine mikrovaskuläre Erkrankung gedacht werden. Insbesondere Frauen, Hypertoniker oder Patienten mit Diabetes mellitus sind häufiger von einer Dysfunktion der Mikrovaskulatur betroffen. Die zunehmende Bedeutung der mikrovaskulären Angina pectoris haben auch die aktuellen ESC-Guidelines anerkannt und entsprechende Hinweise in die aktuelle Version aufgenommen. Vor allem da Patienten ohne obstruktive koronare Herzerkrankung, aber mit rezidivierenden Myokardischämien ein erhöhtes Risiko aufweisen, ein kardiovaskuläres Ereignis zu erleiden. Dieser kardiologische Schwerpunkt bietet aktuelle Informationen zu mikrovaskulär bedingten Myokardischämien und ihren möglichen Therapieoptionen.

  • Antiischämische Therapie / Leitlinien ändern ihren Fokus

    Ist eine intakte Mikrozirkulation bedeutsamer als die epikardiale Gefäßstruktur?

    Verschiedene Studien zeigen, dass nahezu jeder zweite Angina-pectoris-Patient mit Verdacht auf eine koronare Herzerkrankung (KHK) – trotz rezidivierender Symptomatik – ko...

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  • Mikrovaskuläre Angina pectoris

    Syndrom X ist Geschichte

    Als man vor ca. 40 Jahren keine Erklärung für das Auftreten von myokardialen Ischämien ohne das Vorliegen von Stenosen gefunden hatte, wurde dafür der Begriff „kardiales ...

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  • Komorbiditäten beachten

    Diabetiker häufig auch von Angina pectoris betroffen

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind häufige Folgeschäden eines Diabetes mellitus. Durch die diabetische Schädigung der Gefäße kann es zu Angina-pectoris-Beschwerden kommen. ...

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  • Studienzusammenfassung

    Kosteneffiziente antiischämische Therapie

    Ziel einer retrospektiven Analyse war eine Abschätzung der Revaskularisationsrate und der Gesamtkosten einer Behandlung von Patienten mit wiederkehrender Angina pectoris ...

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  • Gewohnheit statt Evidenz

    Warum der Einsatz von Langzeitnitraten nicht mehr zeitgemäß ist

    Lang wirksame Nitrate (LAN) haben für den Hausarzt traditionell einen hohen Stellenwert zur Behandlung pectanginöser Beschwerden. Die vorhandene Evidenz rechtfertigt dies...

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  • Symptomatische Therapie mit Ranolazin in Leitlinien empfohlen

    Mikrovaskuläre Angina pectoris

    Eine häufige Ursache der Ischämie bei Angina pectoris (AP) ist eine mikrovaskuläre Dysfunktion. Die Pathogenese spricht für eine kausale Therapie mit Ranolazin, da es die...

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