Masern – Pertussis – Influenza

Masern – Pertussis – Influenza
Impfen ist die beste Prävention vor
vermeintlichen Kinderkrankheiten
– auch für Erwachsene.
Foto: gsk

Wiesbaden – Impfen ist die beste Prävention! Doch obwohl hochwirksame und verträgliche Vakzine zur Verfügung stehen, lassen die Durchimpfungsraten in Deutschland zu wünschen übrig. Deshalb gilt es, Impflücken effizient zu schließen und den Schutz vor Masern, Pertussis und Influenza konsequent aufzufrischen.

Sehr lückenhaft ist der Impfschutz Erwachsener gegen Masern“, kritisierte Prof. Dr. med. Klaus Wahle, Münster. Von den 30- bis 39-Jährigen ist mehr als die Hälfte dem hochinfektiösen Virus schutzlos ausgeliefert, wie die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) zeigte (1).

Mindestens einmal gegen Masern zu impfen (z. B. mit der MMR-Vakzine Priorix®) empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen nach dem Jahr 1970 geborenen Erwachsenen, die bislang nicht bzw. nur unvollständig geschützt sind oder einen unklaren Masern-Impfstatus haben. Gleiches gilt für Menschen, die im Gesundheitswesen oder in Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten.

An Pertussis erkranken laut Hochrechnungen in Deutschland jährlich etwa 110.000 Erwachsene. Allerdings sind lediglich 12,5 % ausreichend vor Keuchhusten geschützt1. Bedenklich ist dies, zumal es im Erwachsenenalter gehäuft zu Komplikationen kommt: Bei über 60-Jährigen beträgt die Komplikationsrate 40 %. Zudem können Infizierte ungeschützte Kinder anstecken.

Die STIKO empfiehlt, Erwachsene bei der nächsten fälligen Tetanus/Diphtherie-Impfung einmal mit Tdap-Kombinationsimpfstoff (z.B. Boostrix®) zu impfen, bei entsprechender Indikation ist der Einsatz einer Tdap-IPV-Kombi‧vakzine (etwa Boostrix® Polio) zu empfehlen.

Eine einmalige Pertussis-Impfung wird für Frauen im gebärfähigen Alter empfohlen, ebenso für Kontaktpersonen von Säuglingen und Kleinkindern. Gegen Influenza sind unter chronisch Kranken nur 30 % geimpft und lediglich 50 % der Senioren (2), referierte Dr. med. Hedwig Roggendorf, München. Dabei böte die jährliche Impfung, deren Wirksamkeit 70–90 % beträgt, zuverlässigen Schutz. Noch effizienter ist die Applikation einer tetravalenten Vakzine (z. B. InflusplitTM Tetra).

Die neuen tetravalenten Impfstoffe mit vier statt drei Stämmen richten sich zusätzlich, entsprechend den aktuellen Empfehlungen der WHO, auch gegen die zweite B-Linie und erreichen damit eine breitere Abdeckung. Dies ist sinnvoll, da beide B-Linien gleichzeitig im Umlauf sein können oder genau die B-Linie vorherrschen kann, die der trivalente Impfstoff nicht abdeckt.

(1)    Bundesgesundheitsblatt 2013; 56: 845–857
(2)    Deutsch Med Wochenschr 2010; 135(22): 1113–1117

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